ZAHNBÜRSTE – WAS MACHT SIE AUS?

Die Zahnbürste ist unser treuer Begleiter. Kurz nach dem Aufstehen schrubbt sie uns das erste Mal durch den Mundraum, bevor sie am Abend vor dem Schlafengehen nochmals zum Einsatz kommt. Entsprechend wichtig ist die richtige Auswahl der Zahnbürste. Es gibt elektrische Zahnbürsten und Handzahnbürsten mit kleinen und großen Bürstenköpfen. Der Griff unterscheidet sich in Material und Form ebenso wie die Borsten. Außerdem variiert der Härtegrad der Zahnbürste. All diese Unterschiede schauen wir uns an, damit Sie erfahren, was die richtige Zahnbürste ausmacht.

Eine Zahnbürste für Sie

Die richtige Zahnbürste passt sich an Ihren individuellen Mundraum und Ihre Gewohnheiten an. Dafür gibt es einige Parameter. Besonders wichtig ist der Härtegrad der Zahnbürste. Sind die Borsten hart, können sie den Schmutz effizienter entfernen. Allerdings bergen Zahnbürsten mit hartem Härtegrad das Risiko, dem Zahnfleisch und sogar dem Zahnschmelz zu schaden. Dieses Risiko fällt deutlich geringer aus, wenn Sie einen weichen Härtegrad wählen. Außerdem können Sie die niedrigere Effizienz der Zahnreinigung leicht durch eine längere Zahnputz-Zeit ausgleichen. Deshalb raten die meisten Zahnärzte zur Prophylaxe mit einer weichen Zahnbürste.

Für Zahnfleischverletzungen sind übrigens auch die Borstenform und der eigens erzeugte Druck von Bedeutung. Deshalb sollten Sie eher sanft und mit abgerundeten Kanten putzen. Darüber hinaus empfehlen wir Kunststoffborsten, denn in den natürlichen Alternativen setzen sich Bakterien wesentlich leichter fest.

Zahnbürste am Bürstenkopf

Die Zahnbürste muss in Ihren Mund passen. Was erstmal banal klingt, ist bei genauerer Betrachtung ein hilfreicher Tipp. Für gewöhnlich haben erwachsene Menschen 32 Zähne im Mund. Dazu darf sich nun noch eine Zahnbürste ihren Platz bahnen und dabei durch rotierende Bewegungen möglichst effizient Schmutz entfernen und einer Parodontitis vorbeugen. Dafür sind kleine Bürstenköpfe besser geeignet als lange. Insbesondere die hinteren Backenzähne können Sie mit einem kompakteren Bürstenkopf leichter erreichen. Das Gleiche gilt für die Zahninnenflächen.

Zum Bürstenkopf passt auch der Griff der Zahnbürste. Dieser sollte möglichst rutschfest sein, damit Sie eine gute Kontrolle über die Zahnpflege haben. Ansonsten können Sie den Griff Ihren persönlichen Vorlieben anpassen – ob Sie mit einer gebogenen oder geraden Zahnbürste und mit einem dickeren oder schlankeren Griff besser hantieren können, wissen Sie selbst am besten.

Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

An der Entscheidung zwischen elektrischer Zahnbürste und Handzahnbürste scheiden sich die Geister. Letztlich können Sie ruhigen Gewissens eine Handzahnbürste wählen, die Ihren Vorstellungen entspricht und mit der Sie sauber hantieren können. So erhöht sich zwar der persönliche Aufwand beim Zähneputzen, allerdings können Sie mit einer Handzahnbürste richtig gute Ergebnisse erzielen und sparen dabei eine Menge Geld. Gleichzeitig bietet die elektrische Zahnbürste einige Vorteile. Insbesondere die erleichterte Pflege an Backenzähnen, denen Sie sich gezielt einzeln widmen können, steht dabei im Vordergrund. Im Großen und Ganzen gelten die Regeln einer guten Handzahnbürste allerdings auch für eine elektrische Zahnbürste. Hier ist zusätzlich lediglich wichtig, dass Sie rotierend-oszillierende Bürsten nutzen.

Damit haben Sie einen umfassenden Überblick zum Thema Zahnbürste erhalten. Die hier genannten Hinweise lassen sich übrigens auch auf die Pflege von Zahnimplantaten anwenden. Bei weiteren Fragen zum Thema Zahnpflege von der Kieferorthopädie bis zur Myodiagnostik sprechen Sie gerne Ihren Zahnarzt von DentisBavaria an.


26. November 2021